Der Preis macht den Markt

Der Preis macht den Markt – nicht die Vorstellung des Verkäufers

Im Chicago Tribune wird der nächste Präsident der NAR (amerikanischer Maklerverband) Ronald Phibbs, der im November 2010 als Präsident eingesetzt werden wird, zu den 5 Gründen, warum ein Haus sich nicht verkauft, zitiert. Was mir an der amerikanischen Art über Immobilienkauf/-verkauf zu sprechen, besodner gut gefällt, ist, dass kein Blatt vor den Mund genommen wird. Der wichtigste Grund dafür, dass eine Immobilie nicht verkauft wird, ist laut diesem Artikel, dass es zu teuer ist (overpriced). Ronald Phibbs sagt: the price must be „compelling“ not just „competitive“. »weiterlesen

Quelle: Ratgeberimmobilienmakler

Originaltext: chicagotribune.com

Wir meinen: Wahrlich keine neue Erkenntnis, dass die Preisvorstellungen der Verkäufer auf der einen und Nachfrage = zeitnah realistisch erzielbare Marktpreise auf der anderen Seite divergieren. Gleichwohl ist -und bleibt wohl auch- diese Aussage absolut richtig!
Nicht minder richtig erscheint die indirekte Einschätzung des Kommentators, Sven Johns, dass in Deutschland nicht offen genug debattiert wird, wenn es um den Verkauf bzw. die Vermittlung von Immobilien geht. Deutsche Makler stehen tatsächlich und nicht ganz zu unrecht im Ruf, aus Feigheit vor dem “Feind Auftraggeber”, nicht ausreichend objektiv zu beraten. Dieses Verhalten schadet  jedoch am Ende beiden Parteien, Maklern wie Anbietern.

Kommentar verfassen